Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag

ab 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Sonntag ab 11.30 Uhr

durchgehend bis 23.00 Uhr


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Geschichte

+++ Polizei beendet Tanzveranstaltung in der Tanne +++    +++ weitere Informationen folgen +++ siehe unten

In Tannenkirch war im 18. Jahrhundert der Wunsch nach einem eigenem Gasthaus als Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens immer stärker geworden. 

Gasthof Tanne im Jahre 1905


1754
 erhielt der Wirt Burckhardt Tanner aus Kandern vom Markgraf von Baden die Konzession. 
Seit 1820 ist die Tanne im Besitz der Familie Senn ... weil der Tannenkircher Johann Senn Herz, Hand und Haus der schönen Wirtstochter Margarete Tanner gewann. 

und die Tanne im Jahre 1927

Dass die Tanne schon damals im Mittelpunkt des politischen Dorflebens stand, zeigt eine Episode aus dem Revolutionsjahr 1848:
Ein republikanisch gesinnter Dorflehrer hielt im Schankraum aufrührerische Reden gegen den Großherzog und die dörfliche Obrigkeit, so dass der Wirt Johann Senn ihm Hausverbot erteilte.

historischer Weinkeller mit alter und neuer Technik

Seit 1999 führen Peter und Astrid Senn die Tanne. Er absolvierte seine Kochausbildung im renommierten "Schwanen" in Bad Bellingen. 

Astrid Senn ist eigentlich nicht vom Fach, sondern hatte vor der Heirat als Chefsekretärin eine gute berufliche Position. Mit der Gastronomiearbeit konnte sie sich dann aber rasch anfreunden. Sie unterstützt die Küche, den Service, macht die gesamte Buchhaltung und versorgt die 3 Kinder. 

 

Sonja mit Eisspezialitäten

Unentbehrliche Kraft im Familienbetrieb ist Sonja, die Schwester des Wirts. Ihr ist die Regie des Services anvertraut und ihre Beliebtheit bei den Gästen ist geradezu sprichwörtlich.

Die familiäre Atmosphäre in der Tanne ist letzlich auch so etwas wie ein "stilles Betriebskapital".
Denn seit Generationen wird bei der Familie Senn darauf geachtet, dass nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis des gastronomischen Angebotes stimmt, sondern auch, dass sich der Gast im ländlich-heimeligem Flair gut aufgehoben fühlt.

einer der ältesten Gasthöfe im Markgräflerland
Tag des offenen Denkmals, Badische Zeitung 11.9.2009. KLICK zum Vergrössern!
Tag des offenen Denkmals, Badische Zeitung 11.9.2009. KLICK zum Vergrössern!
Tanzveranstaltung

Polizei beendet Tanzveranstaltung in der Tanne:

(aus dem amtlichem Verkündigungs-Blatt vom 24.9.1876)

 

… Die Blechmusik-Gesellschaft von Weil, unter ihrem Direktor Fingerli, erfreute uns mit einer Reihe musikalischer Produktionen, welche uns vergessen ließen, daß wir den Klängen eines Dilettanten-Concertes lauschten. Nach dem Schlusse des Concertes spielte die Musik als "Zugabe" noch einige sehr hübsche Tänze, welche die jüngeren Besucher bis in die Fußzehen elektrisirten. Wie auf ein Zauberwort hatte sich der Concertsaal in einen Ballsaal verwandelt - aber das Auge des Gesetzes wacht und sieht sogar "des Nachts um halber elf!"

Und wie es im Lied heißt: "Kaum gedacht, war der Lust ein End gemacht!":


Ein Handlanger der Göttin Justitia erschien, welcher mit einem feierlichen "'isch Fierobe, Ihr Heere" dem fröhlichem Treiben ein Halt entgegensetzte. Einige Worte der Anerkennung gebühren noch dem gemüthlichen Wirth, Herrn Senn, welcher in jeder Beziehung das volle Lob seiner Gäste verdient.

Nicht umsonst singt das Lied:

Z'Tannechirch bim Senn

Hend Sie, was mir wenn:

Guete Choscht und guete Wi!

Weiß nit wo's chönnt besser si

Z'Tanne, Z'Tanne, z'Tannechirch bim Senn!

Erntetanz

Im Saal der Tanne hängen 2 Bilder von Albert Anker, die anschaulich das Leben unserer Vorfahren dokumentieren (ca. 1880).

Le contrat de Mariage (der Ehekontrakt) von Albert Anker
Le contrat de Mariage (der Ehekontrakt)
Le paiement de l’intérêt (Der Zinstag) von Albert Anker
Le paiement de l’intérêt (Der Zinstag)

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